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GESUNDE ERNÄHRUNG |
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Essen heute - unsere Gesundheit von morgen
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20. Juni 2007
Dipl.Ökotrophologin Christa Katzdobler informierte zum Thema:
Lebensmittel unter die Lupe genommen: was steckt hinter der Verpackung?
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Pressebericht der PNP:
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Deggendorf (ib). Schlagzeilen wie „Die Deutschen sind die dicksten Europäer“, „Bedrohliches Übergewicht bei Kindern und Jugendlichen“ oder der Aktionsplan der Bundesregierung „Fit statt fett“ nahm die Kreisvorsitzende der Frauen-Union (FU), Bezirksrätin Margret Tuchen, zum Anlass, zu diesem Thema eine Informationsabend in der Mensa der Volkshochschule (vhs) zu veranstalten. Referentin war Diplom-Ökotrophologin Christa Katzdobler, die gleichzeitig FU-Ortsvorsitzende ist.
Cornflakes sind fast nur Zucker!
„Essen heute - unsere Gesundheit von morgen“, unter diesem Motto zeigte Katzdobler, wie sich die Lebensmittelproduktion verändert hat und was hinter der Verpackung steckt. „Die Kinder bewegen sich zu wenig und essen viel zu fett“, fasst sie die Entwicklung zusammen. Stoffwechselerkrankungen seien die Folge und Diabetes sei bei den Kindern auf dem Vormarsch. Sie empfahl Vollkornbrot statt Toastbrot, „denn mit Weißmehlprodukten bekommen sie viel schneller wieder Hunger“.
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Besonders kritisch beurteilte sie Cornflakes: „Bis die im Magen angekommen sind, sind sie aufgelöst, weil die Flakes überwiegend aus Zucker bestehen“. Statt Milchschnitten sollten Eltern ihren Kindern Apfel- oder Birnenstücke oder Gurkenscheiben mitgeben. Und statt Kartoffelpulver oder fertigen Milchreis zu anzurühren, riet sie, wieder selber zu kochen.
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„Ab und zu Leberkäse oder Currywurst mit Pommes sind erlaubt, aber wichtig ist, dass die Mischung stimmt.“ So dürfen frisches Obst und Gemüse nicht fehlen. „Auch die Milchprodukte haben sich gravierend verändert“, warnte Katzdobler. „Denn in einem kleinen Becher Fruchtjoghurt sind neun Stückerl Zucker“. Käse sei ein „super Kalziumlieferant“, jedoch enthalte Schmelzkäse durch die Verarbeitung kein Kalzium mehr. „Bei einem Mittagessen aus Cola, Pommes und Currywurst ist das Maß aller Dinge vorbei, denn das ist Zucker und Fett pur“, warnte Katzdobler. Das veranschaulichte die Expertin an einem halben Liter Limonade, der 20 Stück Zucker enthalte. Deshalb riet sie zu mit Mineral- oder Leitungswasser verdünnten Säften.
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Katzdobler appellierte an die rund 50 FU-Mitglieder, darunter OB Anna Eder, die Stadträtinnen Ilse Bauer und Kornelia Klingbeil (Plattling), der Kreis-vorsitzende der Schüler-Union Ludwig Rastorfer, der Kreisvorsitzende der Senioren-Union Alois Prinzinger und der CSU-Geschäftsführer Edgar Sauerer, dass für die die Gesundheit viel getan ist, wenn ganz natürliche Lebensmittel wie Brot, Müsli, Obst, Gemüse und Marmelade statt Schokoladenaufstrich gegessen und Wasser statt Cola und purer Säfte getrunken werden. Katzdobler: „In der Zukunft wird die Gesundheit auch ein Arbeitsfaktor sein.“
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© Frauen-Union Deggendorf
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