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LEITBILDPROZESS 2010PLUS

Leitbildprozess 2010plus

27. Februar 2010, BMW-Welt München


Mehr Frauen in die Parteiarbeit einzubinden und für politische Mandate zu gewinnen, ist einer der Schwerpunkte, an denen die CSU im Rahmen des Leitbildprozesses 2010 plus arbeitet.




 

Vertreterinnen der Frauen-Union Deggendorf waren dazu zur Kick-Off-Veranstaltung in die BMW Welt nach München eingeladen. „Wir haben sehr interessante Anregungen für unsere Arbeit in den einzelnen Ortsverbänden der Frauen-Union, aber auch für die CSU mitgenommen“, freute sich Oberbürgermeisterin Anna Eder, die zusammen mit ihren FU-Vertreterinnen Christa Katzdobler und Birgit Harant aus Deggendorf, Jutta Staudinger aus Stephansposching und Johanna Gegenfurtner aus Bernried angereist war.




 
 

Ministerpräsident Horst Seehofer hatte eingangs in seiner Rede betont, dass nur ein sich ergänzendes Zusammenwirken von Frauen und Männern in der politischen Arbeit dafür sorgen kann, dass die CSU auch in Zukunft eine Volkspartei bleibt. Dazu sei es aber dringend nötig, mehr Frauen für die politische Arbeit zu interessieren und Ihnen die Möglichkeit zu geben, Führungsaufgaben wahr zu nehmen. „Der Worte sind genug gewechselt, jetzt müssen Taten folgen“ forderte Horst Seehofer auch in Richtung CSU. Damit gab er den Mitgliedern der Frauen-Union das zündende Signal, dass die Führungsspitze der CSU hinter der Frauenförderung stehe.




 
 

Diesen „Top-Down-Ansatz“ hatte auch der Präsident der Technischen Universität München, Professor Dr. Dr. Wolfgang Herrmann, als Grundvoraussetzung einer erfolgreichen Frauenförderung genannt: Wenn die Spitze eines Unternehmens nicht hinter einer Idee steht, werde sie nicht zum Erfolg kommen. Er selbst habe sich bei seinem Amtsantritt als Präsident der Technischen Universität München der Frauenförderung intensiv verschrieben und arbeite seitdem mit großem Erfolg daran mehr Frauen in Professuren zu holen. Er wisse, dass Universitäten, um international konkurrenzfähig bleiben zu können, Frauen in Führungspositionen brauchen. Aber dazu sei Unterstützung von oben in vielen Bereichen nötig.




 
 

Dr. Angelika Niebler, Landesvorsitzende der Frauen-Union der CSU, wies mit den Worten „Nur die Männer von gestern haben ein Problem mit den Frauen von heute“ darauf hin, dass die CSU als moderne Partei in ihrem Leitbildprozess 2010 bewusst den Schwerpunkt der Frauenförderung in der Parteiarbeit aufgegriffen habe. Über die Wege wie dies erreicht werden könne, beispielsweise eine Frauenquote, müsse man aber bis zum Parteitag im Sommer noch diskutieren.




 
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© Frauen-Union Deggendorf