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Befristete Arbeitsverträge
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11. September 2009
Die Auftaktveranstaltung der Frauen-Aktionstage mit Familienministerin Cristine Haderthauer nutzte die FU Deggendorf, um dieser und dem Bundestagsabgeordneten Bartholomäus Kalb jeweils zwei Anträge zum Thema zeitlich befristete Arbeitsverträge zu übergeben. S.Anhang. |
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Kreisvorsitzende Margret Tuchen, Familienbeauftragte Ilse Bauer und FU-Ortsvorsitzende Christa Katzdobler baten die beiden Referenten sich auf Landes- bzw. Bundesebene dafür einzusetzen, dass künftig zeitlich befristete Arbeitsverträge wieder auf ein notwendiges Minimum reduziert werden.
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Die Frauen-Union hatte bei ihren Recherchen festgestellt, dass in den vergangenen Jahren sowohl in der Wirtschaft, aber auch im öffentlichen Dienst im Rahmen von Sparmaßnahmen zunehmend zeitlich befristete Arbeitsverträge vor allem auch für Frauen eingesetzt werden. „Die Unsicherheit über den Arbeitsplatz führt bei vielen Frauen dazu, den Kinderwunsch aufzuschieben oder sich gegen Kinder und Familie zu entscheiden“, gab FU-Ortsvorsitzende Christa Katzdobler zu bedenken.
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Dabei sei laut Presseberichten Deutschland Schlusslicht in der Geburtenrate innerhalb Europas. „Wenn wir in Deutschland wollen, dass Frauen sich für Kind und Familie entscheiden, müssen wir uns noch mehr um die Arbeitsplatzsituation der Frauen kümmern“, gab die Katzdobler den beiden Politikern als Fazit der politischen Arbeit des FU-Ortsverbandes Deggendorf mit auf den Weg. Gleichzeitig forderten die Mitglieder Haderthauer und Kalb auf, sich dafür einzusetzen, dass bei Frauen, die während eines befristeten Arbeitsvertrages schwanger werden, der Arbeitsvertrag automatisch bis zum Ende der Mutterschutzfrist verlängert wird.
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© Frauen-Union Deggendorf
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